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Infobrief April

31. März 2020 - Blog, Veranstaltungen

„Als sie das hörten,

erhoben sie einmütig ihre Stimme zu Gott!“

                               Apg. 4, 24

Die Welt erlebt einen „Shut-Down“. Niemand von uns hat so etwas schon einmal erlebt. Vielleicht kennt man das, wenn man persönlich durch Krankheit oder Leid solch ein Shut-Down geschieht – aber als ganze Gesellschaft? Auch die Gemeinde ist in einem Tempo, wie wir es nicht gekannt haben, davon überrannt worden. Wie kann denn Kirche, Kirche sein, wenn keine Gemeinschaft mehr möglich ist? Keine Gottesdienste, kein Abendmahl, kein gemeinsamer Lobpreis, kein gemeinsamer Austausch. Distanz statt Berührung. Abstand statt Nähe.

Wir kennen das aus Berichten der verfolgten Gemeinde. Von Geschwistern, die im Gefängnis auch auf all das verzichten mussten.

Wie glauben wir, wie beten wir in der Krise, im Gegenwind?

Beten in der Krise!

Vier Punkte möchte ich aus dem Gebet der Gemeinde in Jerusalem lernen (Apg 4., 23ff):

Einmütig im Sinne von Entschlossenheit, Mut und Wille – aber auch Leidenschaft und Zorn, nicht aufgrund von Sympathie, sondern der übergeordneten Sache!

Wir diskutieren, wir lamentieren, wir kritisieren – die Gemeinde richtet ihren Blick und ihre Stimme zu Gott. Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Gebet und die Bibel gehören untrennbar zusammen – ja, sie stärken einander. Das Gebet der Gemeinde stützt sich auf Gottes Willen und Verheißung.

„Herr, tu was du willst!“ – das ist das Beste, auch für uns. Denn unsere Feinde sind nicht größer als DU! DEIN Ratschluss wird erfüllt!

Etwas ausführlicher findet ihr die Gedanken auf der Homepage.

Nun noch einige kurze Informationen:

Corona Gebetskette

Die Gebetszeiten im Gebetshaus gehen weiter – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber das Feuer des Gebets soll weiter brennen. Wir haben vor zwei Wochen eine Gebetskette gestartet, in der wir gegen die Ausbreitung und Nöte dieser Krise beten. Viele haben sich schon eingetragen, aber gerne wollen wir weiter einladen, sodass rund um die Uhr gebetet wird.

Hier findet ihr die Liste, in die ihr euch eintragen könnt (gerne auch mehrere Personen zu einer Zeit).

Alltagsexerzitien – in der Krise neue Wege entdecken

In der Regel bieten wir einmal im Jahr eine Gruppe an, in der wir für die Dauer von 4 Wochen gemeinsam einen geistlichen Übungsweg gestalten. Der letzte Übungsweg liegt gerade hinter uns. Auch dort mussten wir schon mit den besonderen Herausforderungen der Covid-19 Krise umgehen.

Da nun für die nächsten Wochen durch Kontaktbeschränkungen viele zu Hause arbeiten und der Alltag heruntergefahren wird, möchten wir Euch anbieten, die freiwerdende Zeit doch mit den Alltagexerzitien zu füllen.

Was geschieht da?

Unser Leben ist sehr stark vom „Außen“ bestimmt – was wir tun, was wir vorweisen, wie wir aussehen etc. Aber all das lebt vom Innen. Ein geistlicher Übungsweg will das „Innen“ – unser Herz und unsere Seele stärken, indem wir im Gebet und im Wort Gottes wachsen. Ausgehend von der Grundthematik wird es jeweils einen Bibelabschnitt für eine Woche geben, zu dem tägliche Impulse weitergegeben werden. Verschiedene geistliche Übungen werden vorgestellt und sollen in dieser Zeit eingeübt werden. Da das wöchentliche Treffen ausfällt, soll jeweils nach einer Woche eine Reflektion angeboten werden (per Mail, Chat, Video etc). Danach gibt es das neue Material für die nächste Woche. Zwei Kurse bieten wir an: „Mein Weg ins Gebet“ und „Aus den Quellen des Glaubens leben“

Weitere Informationen findet ihr hier auf der: Homepage.

Wir wollen gerne für die persönlichen Anliegen der Besucher und Freunde beten. Im Gebetshaus befindet sich eine Fürbitte-Box, in der man ein Anliegen aufschreiben und abgeben kann. In der neuen Situation wollen wir euch anbieten eure Anliegen gerne auch per Mail an uns zu schicken. Unter der Mail-Adresse: anliegen@gebetshaus-sprudelhof.de könnt ihr uns erreichen.

Viele der geplanten Angebote müssen wir leider absagen. Den Seminarabend am 21. April wollen wir aber per Videostream weiter anbieten, sollte es auch dann noch nicht möglich sein, sich als Gruppe zu treffen. An diesem Abend werden wir über christliche oder fernöstliche Spiritualität nachdenken. Was sind die Unterschiede, kann man voneinander lernen, gibt es ein Miteinander – das sind einige der Fragen, die angeschaut werden sollen. Weitere aktuelle Infos werden euch noch erreichen.

Zum Abschluss grüße ich Euch mit einigen Zeilen von Georg Neumark:

„Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach?

Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach?

Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das deine nur getreu

und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu;

denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.“

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