Infobrief März 2019

„Das Gebet führt uns hinein in die Fülle Gottes,
bis seine Liebe realer wird als die Ablehnung oder Enttäuschung,
die wir gerade durchleben!“
(Tim Keller)

Sehr oft bewegt mich der Gedanke, wie unser Leben von den vielen biblischen Wahrheiten so erfüllt werden kann, dass es unser Handeln durch und durch prägt. Wie oft klagen wir: „…ich weiß so viel und doch ändert sich nichts“. Wir verstehen einander, wenn wir uns darüber beklagen – es geht mir nicht anders. Die Bibel aber ruft uns dazu auf, dass wir uns nicht an das Falsche gewöhnen, sondern gute Gewohnheiten einüben.

Das Gebet ist die Tür, die uns hineinführt in die Lebenswelt Gottes. Dort wird unser Innerstes, unsere Seele und unser Herz bewegt und verändert. Wir reden uns nichts ein, wenn wir beten – wir reden uns auch nicht raus. Nein, das Gebet führt uns in die Gegenwart, der uns verändert, der gute Worte in meinen Alltag spricht.

Dafür wollen wir das Gebetshaus öffnen, um im Lobpreis, in der Stille, in der Fürbitte oder im Hören auf Gottes Wort Veränderung zu erleben.

  1. Rückblick Geistlicher Übungsweg

Der Februar war geprägt von einer gemeinsamen Aktion mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Bad Vilbel. Über drei Wochen hinweg sind wir miteinander einen „geistlichen Übungsweg“ gegangen unter dem Thema „Mein Weg ins Gebet“. Hören, Stille und Staunen waren die Themen des Übungswegs. In jeder Woche wurde dabei intensiv ein Bibeltext ins Zentrum gerückt. Es gab tägliche kurze Impulse für das persönliche Gebet, ein gemeinsames Treffen in der Woche und auch die Predigten haben die drei Themen aufgenommen. Miteinander wurden verschiedene Übungen für die Stille und das Gebet geübt und vorgestellt. Das Reflektieren in der Gruppe spiegelte etwas wieder, wie Gott uns durch das Gebet verändert. Es war eine sehr motivierende Zeit mit der Gemeinde.

Angedacht sind weitere „geistliche Übungswege“, die wir im Gebetshaus und auch darüber hinaus anbieten werden.

  • Fortführung Seminarabend „Mit Leib und Seele beten“

Die beiden Seminarabende im Januar und März standen beide unter dem Kernthema „Gebet und mein Körper“. So wie wir nicht nur mit unseren Worten kommunizieren, ist auch unser Leib immer ein Teil unseres Gebets. Diese „geistliche Körpersprache“ für sich zu entdecken, war das Ziel des ersten Abends am 16.3.

Aufgrund der positiven Resonanz werden wir dieses Thema fortführen. Am Samstag, 6. April von 9.30 -12.30 Uhr soll noch mehr Zeit und Raum sein, um persönliche Übungen und Gebetstraditionen zu studieren. Unsere Referentin Margret Butterfass wird diesen Vormittag wieder leiten. Der Vormittag baut auf dem auf, was beim ersten Seminarabend vorgetragen wurde, aber gerne können auch Interessierte dazu kommen.

Wir bitten aber um eine verbindliche  Anmeldung, damit wir entsprechend der Teilnehmerzahl die Raumgröße festlegen können.

Anmeldungen per Mail an: christoph.roth@chrischona.org oder per Tel: 0171/7724585

  • Seminarabend „Warum Ruhe unsere Rettung ist!“

„Die Stille und Ruhe ist in Verruf geraten. Wir entschuldigen uns dafür – als wäre es eine Sünde. Wir müssen uns dafür verantworten, als wäre es ein Vergehen. Und was noch schlimmer ist: Wir gehen mit der Ruhe um, als könnten wir eigentlich gut ohne sie auskommen.“ (Tomas Sjödin)

Diese Worte aus seinem Buch „Warum Ruhe unsere Rettung ist“ sprechen mir zutiefst aus dem Herzen. In einer Zeit der Selbstoptimierung und des Multitasking entdecken wir, dass nicht unbedingt Mehr unsere Rettung ist, sondern weniger – ein Weg der Ruhe. Neben unserem Alltag ist das geistliche Leben dann schnell ein weiterer Teil, der uns optimieren soll. Dabei liegt gerade in der Stille, im Gebet und in der Begegnung mit unserem Schöpfer das Geheimnis der Kraft.

Das ist der Inhalt, den wir beim nächsten Seminarabend im Gebetshaus am Dienstag, 9. April um 20.00 Uhr behandeln wollen. Dabei soll es um die Antworten der Bibel zum Thema Zeit und Arbeit gehen – und natürlich, was sie zur Ruhe und der Erholung sagt.

  • Kreuzweg Gebet

Die Passionszeit hat begonnen. Viele nutzen diese sieben Wochen ganz bewusst, indem sie „sieben Wochen ohne“ auf ihnen wichtige Dinge verzichten. Die Passionszeit ist Fastenzeit – das meint: wir wollen uns konzentrieren.

In der Karwoche vom Montag, 15.4. – Samstag, 20.4. wollen wir ein besonderes Angebot gestalten. Jeweils täglich um 18.00 Uhr (Ausnahme Karfreitag) werden wir an jedem Tag mit dem betrachtenden Gebet einen Kreuzweg gestalten. In der Regel dauert das betrachtende Gebet 25-30 Minuten. Wir wollen mit den Texten über die letzten Tage und Stunden Jesu nachdenken und beten und uns auf die Osterfreude einstimmen.

Auch in den nächsten Wochen bieten wir wieder den „Tag der Stille“ an. Jeweils von 9.00 – 17.00 Uhr wird an einem Samstag in die Stille geführt und das Gebetshaus für seine persönliche Auszeit zur Verfügung gestellt.

  • Tag der Stille

Die Termine bis zum Sommer sind:

Samstag: 27. April und 29. Juni.

Infos und Anmeldungen sind auf der Homepage des Gebetshauses veröffentlicht.

www.gebetshaus-sprudelhof.de

Ich möchte schließen mit dem Text eines Chorus, den wir oft zum Ende der Gebetszeit singen:

„Nimm mich, nimm mich wie ich bin!
Ruf Dein Bild in mir hervor!
Setz Dein Siegel auf mein Herz und leb in mir!“
(Irische Weise)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.